Grundsätzlich gilt: Alle eingesetzten Zutaten – unabhängig davon wie wertvoll sie sind – werden unter Deklarationsgruppen deklariert, die von Rechts wegen vorgegeben sind. So wird z.B. das Malz, welches ein wichtiger Bestandteil von Anti-Hairball-Pasten ist, in der Gruppe „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ erfasst. Ebenso z.B. wertvolle Rohfasern.
Ein anderes Beispiel: „Fleisch“ wird in der Gruppe „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ deklariert. Bei dieser Bezeichnung halten wir uns – wie in allen unseren Deklarationen und bei allen verwendeten Bestandteilen – sehr strikt an die deutsche Futtermittelverordnung bzw. an das Europäische Futtermittelrecht. Tierische Nebenprodukte sind demnach klar definiert für Fleischbestandteile, bei denen es sich nicht um Skelettmuskelfleisch (z.B. Filet, Kotelett, Hüfte) handelt. Wir verwenden als tierische Nebenprodukte hochwertige Komponenten aus Lunge, Leber oder Niere, wie sie bei jedem Schlachter angeboten werden. Dabei handelt es sich jedoch nicht um s.g.„Schlachtabfälle“, sondern um Futtermittel-Bestandteile, die schon immer zur natürlichen Nahrung von Katzen gehörten. Im Übrigen verwenden wir auch keine Abfälle der Brotindustrie.
Hierbei spielt auch die Frage eine Rolle, ob reines Muskelfleisch für Katzen wirklich gesund ist. Die natürliche Nahrung von Katzen wären Mäuse, Frösche, Vögel etc. Mit diesen nimmt die Katze auch nur einen geringen Teil Muskelfleisch auf, dazu jedoch Innereien, Sehnen, Haut, Augen, Gehirn etc. Würde man eine Katze nur mit Muskelfleisch ernähren, wäre dies nicht natur-gemäß und würde nicht zu einer vollwertigen Ernährung führen.